Swiss Jazz Award 2010: Dani Felber Big Band

Dani Felber Big Band

Die Dani Felber Big Band gilt als vielseitigste Big Band Europas. Gegründet wurde die Big Band vom Schweizer Bandleader, Komponist und Jazz-Flügelhornist Dani Felber. Seit 9 Jahren spielt diese aus Spitzenmusikern verschiedener Nationen bestehende Formation zusammen. Spielfreude, Freundschaft, internationale Bühnenerfahrung und Professionalität auf höchstem Niveau zeichnen dieses Orchester aus.

Dani Felber, der Leader, begann seine Karriere bei der Nationalen Jugend Brass Band, wo er bis 1991 mitspielte. Er nahm Privatunterricht bei Eisuke Yamamoto, dem ersten Trompeter des Bodensee Symphonie Orchesters. Schon zu dieser Zeit faszinierte ihn der Film Glenn Miller Story und sein Ziel war ganz klar eine eigene Big Band. Nach unzähligen nationalen und internationalen Auftritten, Zusammenarbeiten mit Grössen wie Clark Terry, Al Porcino, Johnny Griffin, Clark Terry, Jimmy Heath, Phil Woods, Franco Ambrosetti gilt Dani Felber heute als der Nachfolger von Max Greger, Hugo Strasser und James Last. Als Solist wird er mit Chuck Mangione und Art Farmer verglichen. Seine Big Band besteht aus 18 internationalen, renommierten Musikern.

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Swiss Jazz Award 2009: Robi Weber Quartet

Robi Weber Quartet an der Preisverleihung des Swiss Jazz Award 2009

Das Robi Weber Quartet gehört zu der seltenen Spezies, die Unterhaltung und Anspruch auf höchstem Niveau vereinigt: Sie offeriert seinem Publikum das weit gespannte musikalische Material des Soul Jazz, greift zurück auf bekannte Kompositionen grosser Jazzmusiker und bietet nicht zuletzt auch eine Reihe Eigenkompositionen der Bandmitglieder. Robi Weber, einer der profiliertesten, erfolgreichsten Jazzpianisten der Schweiz spielt einen packenden Soul Jazz mit starken Elementen aus Blues, R’n’B und Gospel. Sein Piano-Stil ist sehr eigenständig und kraftvoll, orientiert sich an den Leitplanken eines Oscar Peterson und erinnert an Les McCann, Junior Mance, Ray Bryant oder Gene Harris. Ihm zur Seite steht eine legendäre Rhythm Section: der weit herum gefragte Bassist Kalli Gerhards mit einem starken rhythmischen und harmonischen Feeling und Drummer Curt Treier, jahrelang als Rhythmus- und Impulsgeber ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Radio und TV-Big Band. Und als Frontman am Vibrafon brilliert «Junior Soul Man» Thomas Dobler mit seinem gefühlvollen, virtuosen und groovigen Spiel immer wieder von Neuem.

Swiss Jazz Lifetime Achievement Award 2009: Hazy Osterwald

Hazy Osterwald 2009 mit der wohlverdienten Auszeichnung für sein Lebenswerk Swiss Jazz Lifetime Achievement Award

Der Name Hazy Osterwald steht nicht nur für den legendären Bandleader, begnadeten Arrangeur und hervorragenden Komponisten, er bezeichnet auch einen ausgezeichneten Instrumentalisten, der sich zuerst als Pianist, dann als Trompeter und später als Vibrafonist hervorgetan hat. Die musikalische Karriere des im 2009 bereits 87-jährigen Hazy Osterwald erstreckt sich über sechs Jahrzehnte. Er begann sie in der Schulzeit, zuerst als Pianist und dann als Leiter des Schulorchesters. Mit 19 Jahren arrangierte er bereits Songs für Teddy Stauffer, dem legendären Schweizer Musiker, der in den 30-er Jahren zum „Swing-König“ Deutschlands gekürt wurde. Nach dem Klavier griff Hazy Osterwald zur Trompete und spielte in der Band von Fred Böhler, dann mit den „Original Teddies“ von Eddie Brunner. Danach gründete er seine eigene Combo. Die Namen der Musikerkollegen von Hazy Osterwald lesen sich wie ein „Who Is Who“ des Schweizer Jazz.
Wie viele seiner Musikerkollegen aus der Jazzszene Amerikas hatte Hazy Osterwald nie Berührungsängste. Sein Repertoire war ständig aktuell: Neu aufkommenden Schlagern verpasste er jeweils ein eigenes Arrangement und nahm sie ins Repertoire seiner Band auf. Er hat musikalisch mit seiner Band auch an zahlreichen Filmen, vor allem in Deutschland, mitgewirkt. Legendär ist seine Aufnahme des „Kriminal Tango“ von 1959, die sich zu Hunderttausenden verkaufte. 1972 in München und 1976 in Innsbruck war Hazy Osterwalds Formation die offizielle Band der Olympischen Spiele.
Heute ist es um Hazy Osterwald ruhig geworden: Sein letztes Live-Konzert gab er vor drei Jahren im Schloss Thun und viele seiner früheren Musikerkollegen sind nicht mehr da. Mit dem „Swiss Jazz Lifetime Achievement Award“ würdigen Radio Swiss Jazz und JazzAscona den grossen Musiker, das Idol und Vorbild für so manchen Jazzmusiker.

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Swiss Jazz Award 2008: Dai Kimoto & Swing Kids

Dai Kimoto & Swing Kids an der Preisverleihung des Swiss Jazz Award 2008

Vor fünfzehn Jahren gründete der in Japan geborene Trompeter, Posaunist, Bandleader, Arrangeur und Komponist Dai Kimoto, der selbst bereits als Jugendlicher begeistert Dixieland gespielt hatte, die Kinder-Jazzband "Swing Kids". Mittlerweile zählt die Gruppe vierzehn begeisterte junge und jüngste Musiker aus der Ostschweiz und ist eine schlagkräftige und international erfolgreiche Jazz-Bigband geworden. Erstaunlich: Das jüngste Mitglied dieser Band ist kaum 10 Jahre alt! Das Rezept für den Erfolg heisst "Freude am Spielen". Anstatt wie im gewöhnlichen Unterricht einzeln langweilige Übungen runterzuleiern, wurden die Kinder und Jugendlichen in einer Band zusammengebracht. Hier haben sie die Gelegenheit, wie die Grossen zu musizieren, und sie tun dies auch mit ausserordentlicher Hingabe.

Ada Touré, Dai Kimoto, Pietro Ribi, Sai Nobel und Nicolas Gilliet an der Preisverleihung des Swiss Jazz Award 2008

In kürzester Zeit wurden aus Grünschnäbeln Musiker, die weltweit gefragt sind und es problemlos auch mit professionellen Musikern aufnehmen können. Was der seit 1979 in seiner Schweizer Wahlheimat Romanshorn lebende Dai Kimoto mit enormem persönlichen Einsatz in wenigen Jahren schaffte, ist einmalig und hat Mustercharakter: So hat Jazz auch bei Jugendlichen eine Zukunft! Dai Kimoto und seine Swing Kids gehen regelmässig im In- und Ausland auf Tournee. Die Etappen heissen nicht nur Montreux, Davos oder Zürich, sondern auch Japan, Taiwan, Deutschland, Argentinien, Uruguay und USA. Eine Japantour mit zwölf Konzerten vor 10'000 Zuschauern, eines davon im legendären Jazz-Club Birdland in Tokio, das schaffte bisher noch keine andere Kinder- oder Jugendjazzband. In New York, wo sie im legendären Hotel Pennsylvania auftraten, wurden sie auch schon als "The Legend of Switzerland" angekündigt. Diese jungen Musiker haben das Herz unzähliger Konzert- und Festivalbesucher erobert und wahre Begeisterungsstürme ausgelöst.

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Swiss Jazz Award 2007: Loverfield Jazzband

Loverfield Jazzband an der Preisverleihung des Swiss Jazz Award 2007

Die Loverfield Jazzband wurde vor 21 Jahren im Juni 1986 von sechs Dixieland-Enthusiasten gegründet. Der Name Loverfield bedeutet nichts anderes als "Liebefeld", also der Name des Quartiers von Köniz, wo Rita Trachsel und Peter Trachsel, die beiden Initianten der Band wohnen. Rita und Peter sind auch heute noch tragende Elemente der Loverfield Jazzband. Wie in fast jeder Band gab es im Laufe der Jahre verschiedene Musikerwechsel, bis sich im Januar 2000 die heutige Besetzung zusammenfand. Die Loverfield Jazzband ist eine sehr engagierte Band mit einer hervorragenden Bühnenpräsenz und mit einem gut strukturierten Repertoire aus Dixieland, Blues und Swing, gespickt mit einzelnen Gospelsongs. Letztere werden von Rita Trachsel mit ausssergewöhnlich brillanter Stimme interpretiert, während Bandleader Peter Trachsel professionell durch die Konzerte moderiert.

Die Loverfield Jazzband ist auch gern gesehener Gast in den zahlreichen Schweizer Traditional Jazzclubs. Im intimen Club-Ambiente begeistert sie ihre Fans ganz besonders. Zum Beispiel trifft man die Loverfield Jazzband regelmässig im Jazzclub Lutry (VD), im Jazzclub Linth (Rapperswil SG), im Jazzclub Hecht Mammern (TG) oder im Jazzclub Delémont an.
Im Repertoire von Radio Swiss Jazz, dem einzigen Jazzradio der Schweiz, ist die Loverfield Jazzband ebenfalls gut vertreten. Im 2006 kamen die Titel "Amazing Grace", "Bel Ami", "Love is Here To Stay", "Mahogany Hall Stomp" aus der CD "S'Wonderful" dazu . Der Gospelsong "Amazing Grace" mit der warmen Stimme von Rita Trachsel schaffte es auf Anhieb auf den ersten Platz der beliebtesten Songs von Radio Swiss Jazz, und am Jazz Ascona 2007 erhielt die Band dafür den von Radio Swiss Jazz erstmals verliehenen "Swiss Jazz Award".

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