Swiss Jazz Award Gewinner

2015


Raphael Jost & Lots of Horns

Raphael Jost & Lots of Horns Raphael Jost & Lots of Horns Foto: Massimo Pedrazzini

Der Sänger, Pianist und Arrangeur, der in der Pop-Welt genauso Zuhause ist wie im Jazz, legte mit seinem Erstling ein packendes und beeindruckendes Werk vor. Zusammen mit seiner Rhythmus-Sektion um Bassist Raphael Walser und Schlagzeuger Jonas Ruther und einer viel eingesetzten fünfköpfigen Bläser-Combo singt und spielt sich Jost mit Verve durch seine eigenen, knalligen Arrangements. Die Auswahl an mehrheitlich selbst komponierten und intelligent getexteten Songs sowie vier ausgewählten Covers oszilliert federleicht zwischen mitreissendem Swing, schmachtenden Pop-Balladen oder groovenden Hip-Hop-Beats.

2014


Nicole Herzog - Stewy von Wattenwyl Group

Nicole Herzog - Stewy von Wattenwyl Group Nicole Herzog - Stewy von Wattenwyl Group Foto: Massimo Pedrazzini

Eher zufällig haben sich Sängerin Nicole Herzog und der Berner Pianist Stewy von Wattenwyl vor einigen Jahren getroffen, und ein Zufall war es auch, der kurzfristig die Aufnahmen zur bisher einzigen Veröffentlichung der Band ermöglichte, der 2012 erschienenen CD „Intimacy“. Aus dieser spontanen Fügung ist eine wahre Perle an intimem, sanftem Vocal-Jazz hervorgegangen. Im Zentrum steht Nicole Herzogs grosse Stimme, delikat und fragil, gleichzeitig aber bestimmt und von einer hohen Klarheit – und stets behutsam getragen vom sensiblen, vollen Pianospiel von Wattenwyls, dem federnden Bass von Christoph Utzinger und Tobias Friedlis fein nuanciertem Schlagzeugspiel.

2013


Chris Conz Trio

Chris Conz Trio Chris Conz Trio Foto: Massimo Pedrazzini

Der 1985 geborene Ustermer Pianist Chris Conz hat einen kometenhaften Aufstieg in die erste Reihe der Schweizer Blues- und Boogie-Szene hinter sich, der ihm seither zahlreiche Engagements in verschiedenen Bands einbrachte, so auch in der bekannten Schweizer Swing-Formation Terry & The Hot Sox. Mit seinem eigenen Chris Conz Trio spielte er bis heute zahlreiche Konzerte im In- und Ausland und setzte diesen Höhenflug mit dem Gewinn des KLEINEN PRIX WALO 2011 als beste Schweizer Nachwuchsband fort.

Kongenial begleitet wird Conz von zwei ausgewiesenen Spezialisten auf ihrem Fachgebiet: Vom Schweizer Fachmann für die traditionellen Schlagzeug-Stile Martin Meyer sowie von Nuno Alexandre, der die New Orleans Slap-Technik am Kontrabass in einem guten Jahrzehnt der Konzerttätigkeit perfektioniert hat.

Auf ihrem aktuellen Album „Drivin' The Boogie“ präsentieren die drei Musiker einen frischen Boogie-Sound und rücken dabei die vielen Facetten des Bandleaders vom sensiblen, ausdrucksstarken Blues-Pianisten bis zum mitreissend groovenden Boogie-Virtuosen gekonnt in den Vordergrund.

2012


Christina E. Jaccard and Dave Ruosch

Christina E. Jaccard and Dave Ruosch Andreas Schmid, Christina Jaccard, Thomas Reinecke, Dave Ruosch

Christina Jaccard gilt als die "schwärzeste aller weissen Stimmen der Schweiz". Sie lebt ihre Musik und paart nahtlos tiefe Ehrlichkeit und Sensibilität mit beeindruckender Power und Charisma. Und so ist es im wahrsten Sinn des Wortes ihr Soul", der das Publikum in seinen Bann zieht und jeden Gospel Abend und jede Blues Night mit Christina Jaccard zum Erlebnis macht.

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2011


Alexia Gardner & Offbeat Trio

Alexia Gardner & Offbeat Trio Alexia Gardner & Offbeat Trio

Alexia Gardner ist eine englische Sängerin mit jamaikanischen Wurzeln. Sie lebt seit 2006 in der Schweiz. Aus ihrem Zusammenspiel mit dem Offbeat Trio ging 2009 das erste Album Chasing Hope hervor, das vom Publikum und der Presse sehr positiv aufgenommen wurde. Die Gruppe spielt Jazz der traditionellen sowie moderneren Schule mit originellen Eigenkompositionen, latin grooves und einfühlsame Balladen, welche die sinnliche Stimme von Alexia Gardner trefflich zum Vorschein kommen lassen.

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2010


Dani Felber Big Band

Dani Felber Big Band Dani Felber (zweiter von rechts) bei der Preisverleihung.

Die Dani Felber Big Band gilt als vielseitigste Big Band Europas. Gegründet wurde die Big Band vom Schweizer Bandleader, Komponist und Jazz-Flügelhornist Dani Felber. Seit 9 Jahren spielt diese aus Spitzenmusikern verschiedener Nationen bestehende Formation zusammen. Spielfreude, Freundschaft, internationale Bühnenerfahrung und Professionalität auf höchstem Niveau zeichnen dieses Orchester aus.

Dani Felber, der Leader, begann seine Karriere bei der Nationalen Jugend Brass Band, wo er bis 1991 mitspielte. Er nahm Privatunterricht bei Eisuke Yamamoto, dem ersten Trompeter des Bodensee Symphonie Orchesters. Schon zu dieser Zeit faszinierte ihn der Film Glenn Miller Story und sein Ziel war ganz klar eine eigene Big Band. Nach unzähligen nationalen und internationalen Auftritten, Zusammenarbeiten mit Grössen wie Clark Terry, Al Porcino, Johnny Griffin, Jimmy Heath, Phil Woods, Franco Ambrosetti gilt Dani Felber heute als der Nachfolger von Max Greger, Hugo Strasser und James Last. Als Solist wird er mit Chuck Mangione und Art Farmer verglichen. Seine Big Band besteht aus 18 internationalen, renommierten Musikern.

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2009


Robi Weber Quartet

Robi Weber Quartet Robi Weber Quartet

Das Robi Weber Quartet gehört zu der seltenen Spezies, die Unterhaltung und Anspruch auf höchstem Niveau vereinigt: Sie offeriert seinem Publikum das weit gespannte musikalische Material des Soul Jazz, greift zurück auf bekannte Kompositionen grosser Jazzmusiker und bietet nicht zuletzt auch eine Reihe Eigenkompositionen der Bandmitglieder. Robi Weber, einer der profiliertesten, erfolgreichsten Jazzpianisten der Schweiz spielt einen packenden Soul Jazz mit starken Elementen aus Blues, R'n'B und Gospel. Sein Piano-Stil ist sehr eigenständig und kraftvoll, orientiert sich an den Leitplanken eines Oscar Peterson und erinnert an Les McCann, Junior Mance, Ray Bryant oder Gene Harris. Ihm zur Seite steht eine legendäre Rhythm Section: der weit herum gefragte Bassist Kalli Gerhards mit einem starken rhythmischen und harmonischen Feeling und Drummer Curt Treier, jahrelang als Rhythmus- und Impulsgeber ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Radio und TV-Big Band. Und als Frontman am Vibrafon brilliert «Junior Soul Man» Thomas Dobler mit seinem gefühlvollen, virtuosen und groovigen Spiel immer wieder von Neuem.

2009


Lifetime Achievement Award: Hazy Osterwald

Lifetime Achievement Award: Hazy Osterwald Hazy Osterwald

Der Name Hazy Osterwald steht nicht nur für den legendären Bandleader, begnadeten Arrangeur und hervorragenden Komponisten, er bezeichnet auch einen ausgezeichneten Instrumentalisten, der sich zuerst als Pianist, dann als Trompeter und später als Vibrafonist hervorgetan hat. Die musikalische Karriere des im 2009 bereits 87-jährigen Hazy Osterwald erstreckt sich über sechs Jahrzehnte. Er begann sie in der Schulzeit, zuerst als Pianist und dann als Leiter des Schulorchesters. Mit 19 Jahren arrangierte er bereits Songs für Teddy Stauffer, dem legendären Schweizer Musiker, der in den 30-er Jahren zum „Swing-König“ Deutschlands gekürt wurde. Nach dem Klavier griff Hazy Osterwald zur Trompete und spielte in der Band von Fred Böhler, dann mit den „Original Teddies“ von Eddie Brunner. Danach gründete er seine eigene Combo. Die Namen der Musikerkollegen von Hazy Osterwald lesen sich wie ein „Who Is Who“ des Schweizer Jazz.

Wie viele seiner Musikerkollegen aus der Jazzszene Amerikas hatte Hazy Osterwald nie Berührungsängste. Sein Repertoire war ständig aktuell: Neu aufkommenden Schlagern verpasste er jeweils ein eigenes Arrangement und nahm sie ins Repertoire seiner Band auf. Er hat musikalisch mit seiner Band auch an zahlreichen Filmen, vor allem in Deutschland, mitgewirkt. Legendär ist seine Aufnahme des „Kriminal Tango“ von 1959, die sich zu Hunderttausenden verkaufte. 1972 in München und 1976 in Innsbruck war Hazy Osterwalds Formation die offizielle Band der Olympischen Spiele.

Heute ist es um Hazy Osterwald ruhig geworden: Sein letztes Live-Konzert gab er vor drei Jahren im Schloss Thun und viele seiner früheren Musikerkollegen sind nicht mehr da. Mit dem „Swiss Jazz Lifetime Achievement Award“ würdigen Radio Swiss Jazz und JazzAscona den grossen Musiker, das Idol und Vorbild für so manchen Jazzmusiker.

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2008


Dai Kimoto & Swing Kids

Dai Kimoto & Swing Kids Dai Kimoto & Swing Kids an der Preisverleihung des Swiss Jazz Award 2008

Vor fünfzehn Jahren gründete der in Japan geborene Trompeter, Posaunist, Bandleader, Arrangeur und Komponist Dai Kimoto, der selbst bereits als Jugendlicher begeistert Dixieland gespielt hatte, die Kinder-Jazzband "Swing Kids". Mittlerweile zählt die Gruppe vierzehn begeisterte junge und jüngste Musiker aus der Ostschweiz und ist eine schlagkräftige und international erfolgreiche Jazz-Bigband geworden. Erstaunlich: Das jüngste Mitglied dieser Band ist kaum 10 Jahre alt! Das Rezept für den Erfolg heisst "Freude am Spielen". Anstatt wie im gewöhnlichen Unterricht einzeln langweilige Übungen runterzuleiern, wurden die Kinder und Jugendlichen in einer Band zusammengebracht. Hier haben sie die Gelegenheit, wie die Grossen zu musizieren, und sie tun dies auch mit ausserordentlicher Hingabe.

In kürzester Zeit wurden aus Grünschnäbeln Musiker, die weltweit gefragt sind und es problemlos auch mit professionellen Musikern aufnehmen können. Was der seit 1979 in seiner Schweizer Wahlheimat Romanshorn lebende Dai Kimoto mit enormem persönlichen Einsatz in wenigen Jahren schaffte, ist einmalig und hat Mustercharakter: So hat Jazz auch bei Jugendlichen eine Zukunft! Dai Kimoto und seine Swing Kids gehen regelmässig im In- und Ausland auf Tournee. Die Etappen heissen nicht nur Montreux, Davos oder Zürich, sondern auch Japan, Taiwan, Deutschland, Argentinien, Uruguay und USA. Eine Japantour mit zwölf Konzerten vor 10'000 Zuschauern, eines davon im legendären Jazz-Club Birdland in Tokio, das schaffte bisher noch keine andere Kinder- oder Jugendjazzband. In New York, wo sie im legendären Hotel Pennsylvania auftraten, wurden sie auch schon als "The Legend of Switzerland" angekündigt. Diese jungen Musiker haben das Herz unzähliger Konzert- und Festivalbesucher erobert und wahre Begeisterungsstürme ausgelöst.

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2007


Loverfield Jazzband

Loverfield Jazzband Loverfield Jazzband

Die Loverfield Jazzband wurde vor 21 Jahren im Juni 1986 von sechs Dixieland-Enthusiasten gegründet. Der Name Loverfield bedeutet nichts anderes als "Liebefeld", also der Name des Quartiers von Köniz, wo Rita Trachsel und Peter Trachsel, die beiden Initianten der Band wohnen. Rita und Peter sind auch heute noch tragende Elemente der Loverfield Jazzband. Wie in fast jeder Band gab es im Laufe der Jahre verschiedene Musikerwechsel, bis sich im Januar 2000 die heutige Besetzung zusammenfand. Die Loverfield Jazzband ist eine sehr engagierte Band mit einer hervorragenden Bühnenpräsenz und mit einem gut strukturierten Repertoire aus Dixieland, Blues und Swing, gespickt mit einzelnen Gospelsongs. Letztere werden von Rita Trachsel mit ausssergewöhnlich brillanter Stimme interpretiert, während Bandleader Peter Trachsel professionell durch die Konzerte moderiert.

Die Loverfield Jazzband ist auch gern gesehener Gast in den zahlreichen Schweizer Traditional Jazzclubs. Im intimen Club-Ambiente begeistert sie ihre Fans ganz besonders. Zum Beispiel trifft man die Loverfield Jazzband regelmässig im Jazzclub Lutry (VD), im Jazzclub Linth (Rapperswil SG), im Jazzclub Hecht Mammern (TG) oder im Jazzclub Delémont an.

Im Repertoire von Radio Swiss Jazz, dem einzigen Jazzradio der Schweiz, ist die Loverfield Jazzband ebenfalls gut vertreten. Im 2006 kamen die Titel "Amazing Grace", "Bel Ami", "Love is Here To Stay", "Mahogany Hall Stomp" aus der CD "S'Wonderful" dazu . Der Gospelsong "Amazing Grace" mit der warmen Stimme von Rita Trachsel schaffte es auf Anhieb auf den ersten Platz der beliebtesten Songs von Radio Swiss Jazz, und am Jazz Ascona 2007 erhielt die Band dafür den von Radio Swiss Jazz erstmals verliehenen "Swiss Jazz Award".

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